Unsere Weißweine von der Nahe
Weißburgunder · Scheurebe · Grauburgunder · Riesling · Chardonnay
Genießen sie die Eleganz unserer Nahe-Weißweine, die das Beste aus den sonnenverwöhnten Hängen rund um Windesheim ins Glas bringen. Ob ein charakterstarker, mineralischer Riesling, ein duftiger Müller-Thurgau oder unsere harmonischen Cuvées – jeder Schluck erzählt von der Leidenschaft unseres Kellermeisters und der besonderen Bodenvielfalt der Nahe. Mit Fokus auf Fruchtbrillanz und feiner Säurestruktur kreieren wir Weißweine, die handwerkliche Perfektion und die Lese von Hand bei jeder Gelegenheit schmeckbar machen.
angebaut & ausgebaut
an der Nahe
Deutscher
Qualitätswein
von Experten vielfach
prämiert
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2024 Weißburgunder S Schlossgarten -
2024 Scheurebe Spätlese -
2024 Blanc de Noirs -
2024 Weisburgunder trocken -
2024 Grauburgunder S Römerberg -
2025 Müller-Thurgau & Scheurebe -
2025 Riesling feinherb -
2023 Riesling trocken -
2024 Cuvée halbtrocken -
2024 Riesling S Schlossgarten -
2017 Scheurebe Beerenauslese edelsüß -
2024 Chardonnay S Rosenberg -
2020 Weißburgunder R trocken -
2020 Grauburgunder R Fels -
2024 Grauburgunder trocken
Riesling
Der Riesling besticht durch seine rassige Eleganz und ein facettenreiches Bouquet, das von heimischem Steinobst wie Pfirsich und Aprikose bis hin zu feinen mineralischen Noten reicht. Im Gegensatz zum Weißburgunder ist die Säure beim Riesling prägnanter und lebendiger, was ihm seine legendäre Frische und enorme Lagerfähigkeit verleiht – ein charakterstarker Solist, der das Terroir der Nahe in seiner pursten Form widerspiegelt.
Scheurebe
Die Scheurebe gilt als die exotische Verführerin unter den Weißweinen und begeistert durch ihr unverwechselbares, intensives Bouquet. Sie besticht durch eine eine Aromatik, die an reife schwarze Johannisbeeren (Cassis), Grapefruit und exotische Maracuja erinnert. Im Gegensatz zum eher zurückhaltenden Weißweinen zeigt die Scheurebe deutlich mehr Extrakt und ein extrovertiertes Spiel aus Frucht und feiner Würze – ein idealer Partner für die asiatische Küche oder als charaktervoller Aperitif.
Weißburgunder
Der Weißburgunder besticht durch seine noble Zurückhaltung und Balance. Er überzeugt durch ein dezentes Bouquet, das an frische grüne Äpfel, reife Birnen und einen Hauch von Zitrusblüten erinnert. Im Gegensatz zur markanten Säure des Rieslings zeigt sich der Weißburgunder deutlich milder und harmonischer eingebunden, was ihm eine seidige Textur verleiht – ein exzellenter kulinarischer Partner, der feine Speisen wie Spargel, helles Fleisch oder Fischgerichte dezent unterstreicht, ohne sie zu dominieren.
Grauburgunder
Der Grauburgunder überzeugt durch seine wunderbare Fülle und Substanz. Er besticht durch ein einladendes Aroma von reifen Birnen, getrockneten Nüssen und einer feinen Note von Honigmelone. Im Gegensatz zum spritzigen Riesling präsentiert sich der Grauburgunder deutlich extraktreicher und mit einer weichen, moderaten Säure, was ihm ein cremiges Mundgefühl verleiht – ein vielseitiger Speisenbegleiter, der besonders zu kräftigen Gerichten oder gemütlichen Abenden eine hervorragende Figur macht.
Chardonnay
Der Chardonnay bringt auf unseren kalkgeprägten Böden eine beeindruckende Struktur hervor. Er besticht durch ein elegantes Aromenspiel von exotischer Ananas, reifer Honigmelone und einer dezenten nussigen Note im Abgang. Im Gegensatz zum fruchtbetonten Weißburgunder zeigt der Chardonnay oft mehr Körper und eine feine Mineralität, die ihm Rückgrat und Tiefe verleiht – ein anspruchsvoller Genuss, der sowohl als eleganter Solist als auch als Begleiter zu cremigen Pasta-Gerichten oder hellem Fleisch glänzt.
Blanc de Noirs
Der Blanc de Noirs ist ein faszinierendes Weinerlebnis, bei dem rote Trauben – meist der Spätburgunder – behutsam weiß gekeltert werden. Er besticht durch eine überraschende Fülle und feinfruchtige Nuancen von roten Beeren, Kirschen und einem Hauch von Würze, die man sonst nur von Rotweinen kennt. Im Gegensatz zum klassischen Weißwein besitzt der Blanc de Noirs deutlich mehr Struktur und Körper – die perfekte Wahl für Genießer, die das Volumen eines Rotweins suchen, aber auf die Spritzigkeit eines kühlen Weißweins nicht verzichten wollen.
Was macht Burgunder Rebsorten so besonders?
Was den Weißwein der Nahe so unverwechselbar macht, ist das einzigartige geologische Mosaik unserer Region. Auf engstem Raum treffen hier weit über 100 verschiedene Bodenformationen aufeinander – von vulkanischem Porphyr über Schiefer bis hin zu kräftigem Lehm und Kalkstein. Diese Bodenvielfalt ermöglicht es uns, jeder Rebsorte exakt das Fundament zu geben, das sie braucht. Das Ergebnis sind Weißweine mit einer unvergleichlichen Mineralität und einer kristallklaren Frucht, die man so nirgendwo anders findet. An der Nahe vereint sich die Spritzigkeit des Rheingaus mit der Sanftheit Rheinhessens. Unsere Weine profitieren von einem milden Klima, das die Trauben langsam reifen lässt – für eine perfekte Balance zwischen lebendiger Säure und komplexer Aromatik.
Weißwein Nahe: Die Vielfalt der Weißweine entdecken
Die Nahe ist zwar eines der kleinsten deutschen Anbaugebiete, doch unter Kennern gilt sie als der wohl spannendste „Hotspot“ für Weißwein-Liebhaber. Wer die Vielfalt der Weißweine entdecken möchte, kommt an diesem idyllischen Streifen Land zwischen Hunsrück und Nordpfälzer Bergland nicht vorbei. Das Besondere an der Nahe ist ihre schier unglaubliche geologische Dichte. Auf engstem Raum findet man hier ein Mosaik aus über 180 verschiedenen Bodenformationen – von vulkanischem Porphyr und Rotliegendem bis hin zu Quarzit, Schiefer, Lehm und Kalkstein.
Diese Bodenvielfalt ist das Fundament für die enorme Bandbreite unseres Sortiments. Jede Rebsorte findet hier ihre perfekte Bühne: Der Riesling zieht seine feine Mineralität aus den steinigen Steilhängen, während die Burgundersorten auf den kräftigeren Löss- und Lehmböden rund um Windesheim ihre volle Pracht und ihren cremigen Schmelz entfalten. Das Klima der Nahe wirkt dabei wie ein natürlicher Regulator. Durch den Schutz der umliegenden Mittelgebirge genießen unsere Reben ein mildes, sonnenreiches Klima mit ausreichend Niederschlag. Die kühlen Nächte sorgen dafür, dass die Trauben ihre frische Säure bewahren, während sie am Tag die volle Kraft der Sonne in Zucker und komplexe Aromen umwandeln.
Einen Weißwein von der Nahe zu trinken bedeutet, eine Entdeckungsreise durch die Erdgeschichte zu unternehmen. Es ist diese faszinierende Balance zwischen Kraft und Finesse, zwischen lebendiger Spritzigkeit und tiefgründiger Bodenhaftung, die unsere Weine so einzigartig macht. Ob Sie einen unkomplizierten Begleiter für den Feierabend suchen oder einen charakterstarken Lagenwein für ein festliches Menü – die Nahe bietet für jeden Gaumen und jeden Anlass das passende Gegenstück. Entdecken Sie die kristallklare Frucht und die unverwechselbare Herkunft, die in jeder Flasche Nahe-Wein steckt.
Warum Weißwein vom Weingut Heinrich Schmidt kaufen?
Wenn sie sich für einen Weißwein aus dem Weingut Heinrich Schmidt entscheiden, kaufen Sie nicht einfach nur ein Getränk – sie entscheiden sich für ein Stück gelebtes Handwerk, für Familientradition und für kompromisslose Qualität direkt aus dem Herzen von Windesheim. Doch was macht den Einkauf bei uns so besonders?
Erstens: Die Herkunft. Unsere Weinberge liegen in den besten Lagen rund um das traditionsreiche Weindorf Windesheim. Wir kennen jeden Rebstock und jeden Quadratmeter Boden. Diese enge Verbindung zur Natur ermöglicht es uns, Weine zu keltern, die ihre Herkunft stolz im Namen tragen. Wir setzen auf einen nachhaltigen Weinbau, der den Boden schont und die Reben stärkt, damit sie auch in Zukunft das Beste der Nahe-Region hervorbringen können.
Zweitens: Die Handschrift und die Philosophie. Im Weingut Heinrich Schmidt verbinden wir Generationenwissen mit moderner Kellertechnik. Unser Ziel ist es, die natürliche Fruchtbrillanz jeder Sorte unverfälscht in die Flasche zu bringen. Wir geben unseren Weißweinen die nötige Zeit zur Reife und intervenieren im Keller nur dort, wo es unbedingt notwendig ist. Das Ergebnis sind ehrliche, saubere und charakterstarke Weine, die durch Trinkfluss und Harmonie überzeugen.
Drittens: Das Vertrauen. Als Familienbetrieb stehen wir persönlich hinter jeder einzelnen Flasche. Wenn Sie bei uns kaufen, unterstützen Sie direkt das regionale Winzerhandwerk. Wir bieten eine Auswahl, die von spritzigen Klassikern bis hin zu exotischen Spezialitäten wie der Scheurebe reicht – immer mit dem Anspruch, das beste Preis-Genuss-Verhältnis zu bieten.
Häufig gestellte Fragen zu Weißwein und Besonderheiten der Nahe
Was macht das Weinbaugebiet Nahe im Vergleich zu anderen Regionen bei Weißwein so besonders?
Die Nahe ist ein geologisches Wunderwerk auf kleinstem Raum. Während andere Regionen oft von einer einzigen Bodenart dominiert werden, treffen an der Nahe über 180 verschiedene Formationen aufeinander. Dieses „geologische Mosaik“ aus Vulkangestein, Schiefer, Quarzit und kräftigem Lehm ermöglicht es uns, für jede Rebsorte das ideale Terroir zu finden.
Unsere Weißweine profitieren von diesem Reichtum: Sie vereinen die lebendige, rassige Säure des Rheingaus mit der sanften Fülle und Fruchtigkeit Rheinhessens. In Windesheim nutzen wir diese Vielfalt, um Weine mit einer ganz spezifischen mineralischen Note zu keltern, die ihre Herkunft bei jedem Schluck verraten. Es ist diese unverwechselbare Balance aus Frische und Tiefgang, die Kenner weltweit an der Nahe schätzen.
Was ist die optimale Trinktemperatur für Weißwein und warum ist sie so wichtig?
Die Temperatur ist entscheidend dafür, wie sich die Aromen im Glas entfalten. Als Faustregel gilt: Je leichter und spritziger der Wein, desto kühler darf er sein. Ein junger Riesling oder ein Müller-Thurgau fühlt sich bei 8–10 °C am wohlsten. Kraftvollere Weißweine wie ein Grauburgunder oder ein im Holz gereifter Chardonnay entfalten ihr volles Bouquet erst bei etwas höheren Temperaturen von 10–12 °C.
Ist der Wein zu kalt, werden die feinen Fruchtaromen „eingeschlossen“ und die Säure wirkt zu dominant. Ist er hingegen zu warm, verliert er seine Frische und wirkt alkoholisch. Wir empfehlen, die Flasche etwa 20 Minuten vor dem Genuss aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit er im Glas langsam seine perfekte Balance findet.
Was ist der geschmackliche Unterschied zwischen Riesling, Weißburgunder und Grauburgunder?
Obwohl alle drei Klassiker sind, haben sie völlig unterschiedliche Charaktere. Der Riesling ist die „Königin“, bekannt für seine lebendige Säure und Aromen von Pfirsich und Aprikose sowie eine feine Mineralität. Er ist der spritzigste im Bunde.
Der Weißburgunder hingegen ist der „Diplomat“: Er ist deutlich milder, hat eine fein eingebundene Säure und duftet zart nach grünem Apfel und Birne – perfekt für alle, die es elegant und harmonisch mögen.
Der Grauburgunder ist der „Kraftprotz“ der Familie. Er bringt mehr Körper, Schmelz und Extrakt mit, zeigt oft Noten von Nüssen und Honigmelone und ist weniger säurebetont. Wer Frische sucht, greift zum Riesling; wer Eleganz liebt, zum Weißburgunder; und wer Fülle bevorzugt, wählt den Grauburgunder.
Alle Burgunder Spezialiäten aus unserem Weingut gibt's übrigens hier.
Wie lange kann ich eine geöffnete Flasche Weißwein lagern und wie bewahre ich sie auf?
Sobald eine Flasche geöffnet ist, beginnt der Wein mit Sauerstoff zu reagieren. Kurzfristig ist das zur Belüftung erwünscht, doch über Tage hinweg oxidiert der Wein und verliert sein Aroma.
Eine angebrochene Flasche Weißwein vom Weingut Heinrich Schmidt hält sich im Kühlschrank etwa 3 bis 5 Tage. Wichtig ist, die Flasche wieder fest zu verschließen (am besten mit dem Original-Drehverschluss oder einem Vakuum-Stoppen), um den Sauerstoffaustausch zu minimieren.
Je voller die Flasche noch ist, desto länger bleibt der Wein frisch, da weniger Luftraum vorhanden ist. Hochwertige Lagenweine und Spätlesen sind oft robuster und schmecken am zweiten oder dritten Tag manchmal sogar noch komplexer als direkt nach dem Öffnen.
Was bedeutet Terroir beim Weißwein?
Terroir ist weit mehr als nur der Boden. Es ist das Zusammenspiel aus der Geologie, dem Kleinklima der Weinbergslage, der Hangneigung und der Handschrift des Winzers.
In unseren Lagen rund um Windesheim finden wir oft eine Kombination aus tiefgründigen Böden und mineralischen Einschlüssen. Das schmeckt man: Ein Riesling von einem Kieselgussboden zeigt eine andere Salzigkeit und Struktur als ein Wein vom schweren Lehm.
Wir im Weingut Heinrich Schmidt legen großen Wert darauf, dieses Terroir im Keller nicht zu „verfälschen“. Durch eine schonende Verarbeitung und kontrollierte Gärung bleibt die Identität der Lage erhalten.
Welcher Weißwein passt am besten zu welchen Speisen?
Die Wahl des Weines kann ein Essen auf ein neues Level heben. Als Faustregel gilt: Der Wein sollte das Gericht begleiten, nicht dominieren.
Zu leichten Sommersalaten, frischem Ziegenkäse oder asiatischer Küche mit leichter Schärfe ist ein Riesling oder eine exotische Scheurebe ideal. Wenn sie Spargel, helles Fleisch oder feinen Fisch servieren, ist der Weißburgunder mit seiner dezenten Säure der perfekte Partner.
Zu kräftigen Gerichten wie Pasta in Sahnesauce, Pilzpfannen oder gebratenem Geflügel harmoniert die Fülle eines Grauburgunders oder Chardonnays hervorragend.
Ein Geheimtipp: Unser Blanc de Noirs ist ein echtes Multitalent und passt dank seiner Struktur auch wunderbar zu Grillgemüse oder sommerlichen Pastagerichten.
Warum ist der Drehverschluss bei hochwertigen Weißweinen heute Standard?
Lange Zeit galt der Naturkork als Qualitätsmerkmal, doch heute hat sich der hochwertige Drehverschluss (Stelvin) – besonders bei Weißweinen – absolut bewährt.
Der größte Vorteil ist die Sicherheit: „Korkschmecker“ und schleichende Oxidation durch fehlerhafte Korken gehören der Vergangenheit an. Zudem bewahrt der Drehverschluss die primärfruchtige Frische und die feinen Aromen unserer Weißweine deutlich präziser über einen längeren Zeitraum.
Die Weine bleiben genau so, wie wir sie im Keller abgefüllt haben. Für Kunden ist es zudem praktischer – die Flasche lässt sich problemlos wieder verschließen und liegend lagern. Auch hochwertige Lagenweine reifen unter dem Drehverschluss hervorragend, nur eben langsamer und kontrollierter, was die Frischecharakteristik der Nahe-Weine perfekt unterstützt.
Was ist das Besondere an einer Scheurebe und warum erlebt sie ein Comeback?
Die Scheurebe ist eine Rebsorte für Entdecker und Liebhaber intensiver Aromatik. Lange Zeit unterschätzt, gilt sie heute als die „deutsche Antwort auf Sauvignon Blanc“.
Sie besticht durch ein hochexotisches Bouquet, das an schwarze Johannisbeere (Cassis), Grapefruit und Maracuja erinnert. An der Nahe findet sie die nötige Wärme, um voll auszureifen, behält aber durch die kühlen Nächte ihre animierende Säure.
Wir im Weingut Heinrich Schmidt lieben die Scheurebe für ihre Vielseitigkeit: Sie kann als spritziger Aperitif glänzen, ist aber auch einer der wenigen Weine, die mit der komplexen Würze und Schärfe der modernen Fusions-Küche (z. B. thailändisch oder vietnamesisch) hervorragend mithalten können.
Was genau ist ein Blanc de Noirs und wie wird er hergestellt?
Der Begriff stammt aus dem Französischen und bedeutet „Weißer aus schwarzen Trauben“. Es ist ein weiß gekelterter Wein, der aus dunklen Rebsorten – bei uns meist dem Spätburgunder – gewonnen wird.
Das Geheimnis liegt in der Pressung: Da die Farbstoffe der roten Traube fast ausschließlich in der Schale sitzen, muss der Saft sehr schnell und behutsam vom Trester getrennt werden, bevor er die Farbe annimmt.
Das Ergebnis ist ein Wein mit der hellen Farbe eines Weißweins, aber der Kraft, Struktur und den feinen Beerenaromen einer roten Traube. Ein Blanc de Noirs ist die ideale Wahl für alle, denen Weißwein oft zu säurebetont und Rotwein im Sommer zu schwer ist. Er vereint das Beste aus beiden Welten.
Was bedeutet feinherb und wie unterscheidet es sich von halbtrocken?
Die Bezeichnung „feinherb“ ist ein wunderbarer Begriff aus der deutschen Weinkultur, der oft als das „moderne Halbtrocken“ verstanden wird.
Während „halbtrocken“ gesetzlich streng definiert ist (bis maximal 18 Gramm Restzucker pro Liter), ist „feinherb“ ein geschmacklicher Korridor, der oft etwas mehr Spielraum lässt.
Für Genießer bedeutet ein feinherber Wein vom Weingut Heinrich Schmidt die perfekte Balance: Er besitzt genug Restsüße, um die Säure (besonders beim Riesling) charmant abzupuffern, wirkt aber am Gaumen dennoch frisch und keineswegs klebrig. Feinherbe Weine sind die ultimativen Allrounder – sie passen hervorragend zu scharf gewürzten Speisen, kräftigem Käse oder sind einfach solo getrunken ein Garant für hohen Trinkfluss.